Die Kunst der Begegnung – StudEMP-A 2026
Es war eine große Freude, wieder über 100 Studierende und Lehrende fachverwandter Studiengänge aus ganz Österreichs zum Symposion „Die Kunst der Verbindung“ – StudEMP-A 2026 begrüßen zu können.
Die EMP-A, der Arbeitskreis der österreichischen Ausbildungsinstitutionen für Elementare Musikpädagogik, Elementare Musik- und Tanzpädagogik und Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik, hat mit der Veranstaltung StudEMP-A ein interinstitutionelles Format speziell für Studierende des Fachbereichs entwickelt, das in den letzten Jahren seitens aller Beteiligten große Resonanz und Wertschätzung erfuhr. Somit kam es nach Veranstaltungen in Linz (2018) und Salzburg (2023) nun zur dritten Auflage der StudEMP-A 2026 in Wien.
Gastgebende Institution und Kooperationspartner der EMP-A war somit die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs IMP/EMp und der Abteilung Rhythmik haben als Organisationsteam hervorragende Arbeit geleistet. Bei der Eröffnung beeindruckte auch Rektorin Ulrike Sych mit ihrer flammenden Rede für die Erhaltung der musikalischen Breitenbildung allgemein sowie für die Bedeutung der künstlerisch-pädagogischen Studiengänge im Besonderen.
Das Symposion „Die Kunst der Begegnung“ bot unterschiedliche Begegnungsmöglichkeiten: in vielfältigen Workshops mit (interinstitutionellen) Lehrenden-Tandems, bei Vorträgen und Diskussionen in diversen Science-Rooms, in Laboratorien mit anschließender Präsentationsmöglichkeit im Plenum, bei Studierenden-Performances sowie in Gesprächsgruppen bei „Walk & Talk“ zwischen den vier Veranstaltungsorten („no google maps!“). Ebenso wurden Kontakte und die Gemeinschaft bei Tisch und beim Tanzen und Feiern gepflegt.
Die Studierenden waren – bunt gemischt aus verschiedenen Bundesländern - vorwiegend in fixe Arbeitsgruppen eingeteilt, die wie typische Wiener Gusto-Stückerl klangen so z.B.: Sachertorte, Apfelstrudel oder Wurschtlprater. Das machte nicht nur Appetit, sondern erwies sich als sehr kommunikative Melange. Generell hat es das Organisationteam um Veronika Kinsky und Emilie Groz geschafft, mit viel Liebe zum Detail, Humor und etwas Schmäh der Veranstaltung eine charakteristische Wiener Note zu geben. Für das Flair sorgte die Stadt selbst bei herrlichem Kaiserwetter.
Die Intention der StudEMP-A war, einen künstlerisch-kreativen Austausch von Studierenden und Lehrenden aus den Studienrichtungen Elementare Musikpädagogik, Elementare Musik- und Tanzpädagogik und Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik zu ermöglichen. 36 Lehrende der
- Anton Bruckner Privatuniversität Linz,
- Gustav Mahler Privatuniversität für Musik Klagenfurt,
- Universität Mozarteum Salzburg/Orff-Institut,
- Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt,
- KUG - Universität für Musik und darstellende Kunst Graz,
- Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik Feldkirch,
- Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck und
- mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
gestalteten das vielfältige Programm gemeinsam. Ein wichtiges Anliegen war, die Profile der einzelnen Studiengänge sichtbar zu machen, die Vernetzung bei Studierenden und auch Lehrenden aus ganz Österreich zu ermöglichen und über die eigenen universitären Grenzen hinauszublicken.
Doch was hat die Teilnehmenden der STUD EMP A besonders beeindruckt? Diese Frage stand im Zentrum der Rückmeldungen von Studierenden und Lehrenden, deren schriftliche Feedbacks vielfältige Perspektiven auf das erlebte Symposium eröffnen:
Beeindruckt hat mich, …
„…so vielen Menschen zu begegnen, die so ähnlich sind und trotzdem wieder so unterschiedlich.“ (Studierende:r)
„… zu sehen wie vielfältig die EMP sein kann, und wie schnell man sich mit anderen Studierenden zusammentun kann, um gemeinsam großartige Erinnerungen zu schaffen und richtig tolle Präsentationen auszuarbeiten.“ (Studierende:r)
„… die Energie, die für jeden/jede spürbar ist. Es ist eine besondere Community, in der alle willkommen sind und sich alle wohl fühlen.“ (Lehrende:r)
„… die Zusammenarbeit und Kreativität von allen.“ (Studierende:r)
„… die vielen neuen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Gleichzeitig hat mich besonders beeindruckt, die Vielseitigkeit EMP zu erleben und zu sehen.“ (Studierende:r)
„… die Wertschätzung – der bunte EMP-Rhythmik-Spirit – die Kreativität, die in der Luft lag, der Austausch und das gegenseitige Bestärken, die Inspiration, die ich mit nach Hause nehme, …“ (Lehrende:r)
Für alle Teilnehmenden waren es inspirierende und erfüllende Tage und ein Fest der Begegnung. Die nächste StudEMP-A ist für 2029 geplant.
Micaela Grüner, Christine Knoll-Kaserer, Valerie Westlake-Klein
© Foto: Leonardo Riveiro
Alle Lehrenden beim Symposion „Die Kunst der Begegnung“, Arbeitskreis EMP-A
© Foto: Leonardo Riveiro
Eröffnung, alle Teilnehmer*innen tanzen gemeinsam
© Foto: Leonardo Riveiro
Performance-Abend: Tanz mit rotem Faden
© Foto: Leonardo Riveiro
Mimik und Ausdruck
© Foto: Leonardo Riveiro
Dialog (Kleininstrumente)
© Foto: Leonardo Riveiro
Vielfalt (Instrumente & Bewegung)
Veröffentlicht: 2026-08-01 von Verein EMP-A