"StudEMP-A" - Kunst der Begegnung

Von 29.11. bis 1.12.2018 fand in Linz ein besonderes Symposium zur künstlerisch-kreativen Begegnung von Studierenden und Lehrenden der Elementaren Musikpädagogik, Elementaren Musik- und Tanzpädagogik sowie der Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik statt. Dieses neue Format wurde anlässlich des 10- jährigen Jubiläums der EMP-A in Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität OÖ (ABPU) organisiert und diente dazu, Begegnungsräume zum gemeinsamen Improvisieren und Gestalten mit Musik, Sprache, Bewegung/Tanz und Szene zu schaffen.

Das Besondere dabei war, dass Lehrende aus jeweils zwei unterschiedlichen Ausbildungsinstitutionen sich zu Tandems zusammenschlossen, um gemeinsam Workshops zu gestalten. Ruth Schneidewind – Obfrau des Vereins EMP-A – betonte in ihren Anfangsworten vor allem die wertvolle Möglichkeit bei einem Zusammentreffen solchen Formats, „das Eigene zu erkennen und am Anderen zu wachsen“.

Von sieben Ausbildungsstätten reisten zwischen acht und zehn Studierende an (Bachelorstudierende ebenso wie Lehrgangs- und Schwerpunktstudierende), die in vier bunt gemischt zusammen gewürfelten Gruppen an den Workshops teilnehmen konnten.

 

Video: Performance Abend

Video: Die Kunst der Bewegung

Der erste Abend gestaltete sich als öffentlicher Performance-Abend, wo die Studierenden jeder Institution sich präsentieren konnten. Das Programm reichte von solistischen Tanz-, Musik- und Gesangsdarbietungen über Sprach- und Bodyperkussionsimprovisationen in der Gruppe bis zu Ausschnitten aus Musiktheaterproduktion für Kinder und zeigte die Vielfalt und die persönliche Note unterschiedlicher Ausbildungen.

Der Freitag stand ganz im Zeichen von den inhaltlich sehr breit gefächerten Workshops. Diese ermöglichten nicht nur den Studierenden in ganz unterschiedliche Welten einzutauchen, sondern war auch für die Lehrenden eine wertvolle Chance, in diesem interinstitutionellem Teamteaching Synergien zu bilden und neue Erfahrungen zu sammeln. Die Gruppenzusammensetzung der Studierenden blieb für den gesamten Tag gleich, sodass ein besseres Kennenlernen untereinander möglich war.

Der zweite Abend gestaltete sich als gemeinsames Tanzfest mit Live-Musik an dem die Studierenden und Lehrende in entspannter Atmosphäre in Austausch traten, Kontakte knüpften und die wachsende Vertrautheit vertieften.

Am dritten Tag entwickelten die institutsübergreifenden Studierendengruppen ausgehend von unterschiedlichen Impulsen in selbständiger Arbeit künstlerische Beiträge. Sie hatten auch die Möglichkeit die Ergebnisse bei einer kurzen „Spontanaufführung“ im Großen Saal der ABPU zu präsentieren. Diese Präsentationen zeigten sich als sehr vielgestaltig, gleichsam als Revue unterschiedlicher Eindrücke und Erlebnisse dieses Symposiums, ernst bis heiter, formgestaltend bis frei, auf jeden Fall aber kooperativ, kreativ und sehr berührend.

Den Abschluss bildeten eine kurze Reflexion über das Erlebte in Form eines paarweisen „walk and talk“ sowie ein gemeinsamer Tanz.

Sowohl die ABPU mit ihren räumlichen und technischen Möglichkeiten als auch das Linzer EMP-Team, das die Veranstaltung mit der EMP-A hervorragend vorbereitet und organisiert hatte, trugen bedeutend zu einem guten Gelingen dieser Veranstaltung bei. Viele der Studierenden und Lehrenden fuhren mit einem guten Gefühl zurück in ihre eigenen Ausbildungsinstitutionen. Vorurteile wurden abgebaut, Erfahrungen und Erkenntnisse erweitert, Bekanntschaften geknüpft, eigene Stärken sowie Besonderheiten anderer erkannt und manch eine Lehrgangsstudentin hat sogar Lust bekommen, ein Vollstudium zu beginnen. Insgesamt hat uns der gemeinsame Kern musisch-kreativer Bildung verbunden und in wertschätzender Begegnung einander nähergebracht.

 

Einige Stimmen von Teilnehmer*Innen

Es war eine tolle Veranstaltung und ich möchte keine Sekunde missen.

Die erlebte Vielfalt der Prozessleitung war inspirierend.

Ich finde wichtig, dass dieser Austausch passiert. Einerseits schätzt man wieder, wie toll unsere Lehrenden an der Universität sind, andererseits hat man die Möglichkeit andere Lehrende und Institute kennenzulernen.

Besonders wichtig war es für mich, dass ich neue Impulse von neuen Personen gekriegt habe, die mich zu neuen Welten geführt haben und damit habe ich mich selbst wieder besser entdeckt. Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Begegnungen mit den anderen Universitäten öfters passieren.

Ganz besonders schön und auch absolut entscheidend für einen guten Start war für mich der Eröffnungsabend. Es war schön die verschiedenen Institute und deren Studierende und Lehrende zuerst als KünstlerInnen auf der Bühne zu erleben.

Die Offenheit mit der sich alle Teilnehmenden begegnet sind hat mich wirklich sehr beeindruckt!
 

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erstellt von jennycolombo.com___